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Alt 19.07.2007, 07:22   #1
Amygdale
bin neu hier
 
Registriert seit: 19.07.2007
Ort: Freiberg
Beiträge: 1
Ausrufezeichen Labrador in Not

Hallo ihr Lieben,

zu erst erwähn ich mal, dass ich neu hier bin und daher noch nicht einen ganz so großen Überblick in diesem Forum habe, aber der erste Eindruck ist klasse....

Ganz ohne Grund habe ich mich hier nicht angemeldet...
Ein Problem gibt es, wozu ich dringend Rat brächte :

In der Nachbarschaft meiner "Schwiegereltern" gibt es eine Familie, die einen Labrador haben, der bald ein Jahr alt wird...
Da ich vor kurzem erst hergezogen bin, kann ich hauptsächlich von den Erzählungen der Eltern nur berichten und meinen paar Eindrücken und Beobachtungen...

Die Sache sieht so aus, diese Familie in der Nachbarschaft hat, wie schon erwähnt, einen Labrador. Der Hund wird, bis auf ein paar Minuten Auslauf am Tag, d.h. eine Runde im Garten, nur im Zwinger gehalten. Der Zwinger sieht wie ein Geräteschuppen aus, mit Gittertür, ca 2 qm groß. Da sich keiner um den Hund kümmert, selbst die Kinder nicht und beide Eltern berufstätig sind, also wenig zu Hause, bellt der Hund sehr viel, sodass der Besitzer eine Anzeige bekommen hat. Es kam dann zu der Auflage, dass der Hund zur Hundeschule soll, damit das unterbunden wird, aber geholfen hat es nichts... Eher das Gegenteil bewirkt.
Als ich dort mal "lang spaziert" bin um zu gucken was der Hund macht, hab ich schon von weitem das Kleffen gehört...
Der Hund ist total durch den Wind, hat Angst und muss sich zwangsläufig selbst ein nässen und koten, weil er nunmal nicht raus kommt. Das ist doch kein Zustand...
Ich selbst hatte 6 Jahre einen Labrador als Pflegehund , bis ich umgezogen bin, und weiß wie "anstregend" und pflegebedürftig diese Tiere sind, mal abgesehen von dem "Bewegungsdrang", dem nötigen Auslauf und der Beschäftigung, welche diese Hunde brauchen. Es sind keine Zwingerhunde... der wird daran zu Grunde gehen...

Es zerreißt mir jedes Mal das Herz wenn ich das sehe und ich würde so gerne etwas tun, was ernste Konsequenzen für die Besitzer haben sollte. Ich habe mich mal erkundigt und mir wurde halt nur bestätigt, dass man dem Besitzer bis zu einem gewissen Grad die Auflage machen kann, dass der Hund zur Hundeschule soll, aber wie kann das sein, dass sonst nichts getan werden kann??? Den Nachbarn ist das so lange egal, bis der Hund wieder stundenlang am kleffen und heulen ist... Mittlerweile sitzt er nur noch "traurig" im Zwinger, heult leise vor sich hin... halt dieses "weinen"

Es muss doch irgendwie "erzwungen" werden, dass dem Besitzer der Hund weg genommen wird, im Tierheim würde er es alle Male besser haben, als fast 24 Stunden am Tag im Zwinger zu hocken...

Oder sollte ich genauso Anzeige erstatten und dem solange hinterher rennen bis was passiert???Mir wurde gesagt, dass nur etwas bewirkt werden kann, wenn sich mehrere Leute beschweren bzw Anzeige erstatten...
Und das wird so schnell keiner tun, mit den angrenzenden Nachbarn kann man nicht reden, sind ältere Leute, die das nicht zu ihrem Problem machen wollen, es sei denn sie fühlen sich während ihres Mittagsschlafs gestört...

Ebenso kann man, der Aussage meiner Schwiegereltern nach, wohl auch nicht ausschließen, dass der Hund geschlagen wird, wenn er nicht "unter Kontrolle" zu bringen ist...

Was kann ich tun???

Lieben Gruß
Amygdale ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2007, 11:45   #2
Neufi9
Stammuser
 
Registriert seit: 03.01.2006
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 172
Standard

Hallo,

also es ist nicht einfach so einer armen Nase zu helfen. Hat weniger damit zu tun, daß sich unbedingt mehrere Leute beschweren, mehr damit das es doch immer nur wieder zu Auflagen kommt, die an mehr oder weniger oder garnicht kontrolliert werden.
Irgendwie solltest Du Dir Hilfe holen beim Tierschutz. Manchmal
ist es einfach besser wenn ein Tierschutzverein die Anzeige macht und der Private nur als Zeuge auftritt. Naja und vielleicht sollte den mal jemand fragen ob er bereit ist den Hund abzugeben.
Auch das gibt es die sind manchmal froh wenn sie ja sagen können
und haben den Hund nur noch weil er nun mal da ist.
Aber wie gesagt auch da ist es gut wenn das jemand macht, der da
schon einschlägige Erfahrung hat.

Ruf doch mal beim Tierschutz vor Ort an. wäre schon das beste wenn die helfen.
Wenn das nicht klappt.
Protokollschreiben. An welchen Tagen der Hund nicht draussen
war. Das mußte aber drei Wochen durchhalten.
Mit dem Teil zum VetA und jeden zweiten Tag den VetA anrufen und fragen ob er da war und was er gemacht hat.
Lästigfallen halt.
Ja und wenns Auflagen gibt, die selber kontrollieren und immer wieder anrufen wenn sie nicht eingehalten werden.
Das ist leider so nach dem Motto steter Tropfen höhlt den Stein.
Aber ich hoffe mal der örtliche Tierschutz hilft Dir, den das
keine einfach Sache.
__________________
Viele Grüße Inge

Und wenn es im Himmel keine Tiere gibt, so will ich da nicht hin.
Neufi9 ist offline   Mit Zitat antworten
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