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Alt 14.03.2006, 16:36   #1
Maya
bin neu hier
 
Registriert seit: 14.03.2006
Beiträge: 4
Standard Schon wieder Krebs?

Ich lebe mit 5 Katzen.
Letzten Herbst entdeckte ich bei meiner 8jährigen Katze einen Tumor am Rücken, der Tierarzt diagnostizierte ein Fibrosarkom. Inzwischen wurde sie 2 x operiert und momentan fühle ich nichts nachwachsen. Ich hoffe also und verwöhne meine Kleine wo es geht.

Vor 14 Tagen habe ich nun bei einem meiner Findelkater einen Tumor am Hals unten rechts gefühlt, etwa pflaumengroß; der Tierarzt gab im eine Spritze gegen Infektionen und ich mußte ihm jetzt 10 Tage Antibiotikum geben um evtl. eine Infektion zu heilen. Das hat aber nichts gebracht außer hohen Unkosten. Nun soll ich ihn bringen zur Probenentnahme direkt aus dem Tumor. Zudem hat er ein so eigentümliches Verhalten, er zuckt mit dem Rückenfell und flüchtet ständig vor sich selbst in Panik. Er hat auch 2 kleine Knoten unter der Haut am Hals nicht mehr als linsengroß. Raus geht er auch nicht mehr - trotz des schönen Wetters.

Nun stellte ich gestern zu meinem Entsetzen auch noch fest, daß mein zweiter Findelkater - ein ganz süßes verschmustes Tier, das erst vor 2 Monaten hier aufgetaucht ist - auch einen Tumor zwischen den Schulterblättern hat. Auch schon mehr als haselnußgroß.

Jetzt bin ich völlig von der Rolle, das kann doch wohl nicht wahr sein. Sollen wirklich von 5 Katzen 3 Krebs haben.
Die Tierarztkosten übersteigen jetzt bereits mein Budget.

Weiß mir jemand Rat?
Maya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2006, 19:13   #2
Müsli
Stammuser
 
Registriert seit: 13.01.2005
Ort: CH-4153 Reinach
Beiträge: 96
Standard

Hallo Maya
Hast du nun schon was herausfinden können?
Das würde mich wunder nehmen.
Habe dich leider nie im Forum www.alternativestierheim.de.vu gelesen - tut mir leid.
Berichte mir doch bitte
lg
Müsli
Müsli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2006, 00:11   #3
Maya
bin neu hier
 
Registriert seit: 14.03.2006
Beiträge: 4
Standard

Hallo Müsli,
also der Stand der Dinge bei mir ist so, daß "nur" 2 Katzen Krebs haben. Die erste mit dem Impfsarkom - sie sitzt bei mir auf dem Schoß während ich schreibe, so daß ich kaum an die Tastatur komme - sie ist jetzt zum 2. x operiert und ich mache jetzt mit ihr eine Misteltherapie. Ich habe mir die Spritzen von der Fa. Helixor schicken lassen und den Impfplan dazu. Ich hoffe es hilft oder verlängert ihr wenigstens das Leben.
Das 2. Tier hat einen Tumor am Hals, der auf keinerlei Behandlung anspricht. Der Tierarzt meint das sei mit Sicherheit bösartig, wurde aber nicht histologisch untersucht, da man sowieso nicht mehr helfen kann. Es geht wohl vom Kiefer aus.
Beim 3. Kater hat sich alles zum Guten gewendet. Er hatte nur einen dicken Knoten zwischen den Schulterblättern, da ich ihn habe impfen lassen nachdem er mir neu zugelaufen war. Ich sah halt schon überall Krebs.
Inzwischen habe ich aber wieder soviel Mut gefaßt, daß ich meine Tiere wieder anfassen und richtig betasten kann. Ich glaube in Zukunft lasse ich meine Katzen nicht mehr impfen. Das ist mir zu gefährlich.
Also insgesamt hat es sich ein kleines bißchen besser entwickelt als ich im ersten Schrecken glaubte, aber es ist doch schon ganz schön hart. Man sagt mir von allen Seiten - es sind doch nur Tiere, nimm es nicht so tragisch. Aber ich liebe meine kleine Bande sehr
Vielen Dank für dein Interesse
freundiche Grüße
Maya
Maya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2006, 11:56   #4
Müsli
Stammuser
 
Registriert seit: 13.01.2005
Ort: CH-4153 Reinach
Beiträge: 96
Standard

Hoi Maya
Ich bins wieder.
Das geht mir ja auch so auf den Nerv, wenn andere Menschen sagen, dass es NUR Tiere sind.
Ich kan also sagen, dass ich mit meiner Katze eine ganz innige Beziehung habe und die richtig leidet, wenn ich nicht da bin.
Was Deine VierbeinerInnen betrifft, ich finde es schön, dass du dich so um sie bemühst - ich denke, es ist immer gut, sie so gut wie möglich ärztlich versorgen zu lassen. Ich persönlich denke aber, dass man sein Tier nicht allzulange leiden lassen sollte, bin aber auch davon überzeugt, dass das Tier und der Mensch weiss, wann dieser Augenblick gekommen ist. Das macht weh - diese unumgängliche und beinahe unerträgliche Gewissheit. Für mich wichtig ist halt, den Abschied mit dem Vertrauen des Tieres in die Wege zu leiten.

Meine Tochter z. B. konnte ihre Katze auf diese Weise begleiten und Wanessa ist mit Hilfe der einfühlsamen Tierärztin schön eingeschlafen. Sie liegt nun auf den Tierfriedhof in Läufelfingen, Schweiz, begraben.


http://www.tier-friedhof.ch/?Rpage=wirueberuns.html


Berichte mir doch wieder.
Machs gut und bis bald
Christine alias Müsli
Müsli ist offline   Mit Zitat antworten
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